Die Rahmenbedingungen

Die Rahmenbedingungen

Bitte lesen Sie diese Rahmenbedingungen aufmerksam durch. Sie müssen in der ersten Sitzung durch Unterschrift Ihr Einverständnis damit bestätigen.

Terminvereinbarung:
Termine finden nur nach vorheriger Vereinbarung statt.
Nur Sie selbst (nicht Angehörige und nicht der Hausarzt) können Termine ausmachen.
Bitte Termine nur über Tel. 08233-32356 vereinbaren:
Am besten erreichen Sie mich
am Montag und Donnerstag von 13.00 - 14.00
am Dienstag und Freitag  von  9.00 - 10.00
und auch zu anderen Zeiten.
Bitte sprechen Sie immer auf den Anrufbeantworter. Nur dann kann ich  zurückrufen.
Bitte rufen Sie bei Termin- Änderungen rechtzeitig an, am besten 2 Werktage vorher.

oder email dr.g.montag@gmx.net

Wartezeit:
Derzeit gibt es Termine vormittags in etwa 3-4 Monaten und Termine nachmittags in etwa 4-6 Monaten (je nach gewünschter Uhrzeit).
Derzeit sind keine sofortigen Sprechstunden-Termine frei.

Achtung: Vergessene Termine werden privat bezahlt!
Bitte haben Sie dafür Verständnis. Ich warte zum vereinbarten Termin auf Sie und kann nicht innerhalb von Minuten einen anderen Patienten holen wenn Sie nicht erscheinen.

(Genauso ist es auch beim Zahnarzt geregelt, wenn eine geplante Behandlung länger dauert.)

Wenn Sie zu einem vereinbarten Termin verhindert sind, bitte ich Sie, sich mindestens 2 Werktage vorher abzumelden (Telefon, Anrufbeantworter oder email).

Ohne Abmeldung nicht wahrgenommene Termine werden nach der privaten Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ Nr. 860 oder 870) in Rechnung gestellt.

Das Versäumen von Terminen ohne Abmeldung ist eine Mißachtung des Therapeuten, bedeutet einen Abbruch der Therapie und muß an die Krankenkasse gemeldet werden.

Bei Vereinbarung eines Termins erklären Sie sich mit dieser Regelung einverstanden. Dies gilt auch schon für den ersten Termin.

 
Bitte mitbringen:
Beim ersten Termin und am Anfang jedes neuen Quartals (Jan, Apr, Jul, Okt) Ihre Krankenversicherungs-Karte.

Beim ersten Termin: Ein Lebenslauf! (ca. 1 Seite)
und Klinikberichte, falls vorhanden
und: die Zeichnung mit den Strichmännchen (siehe "Hausaufgaben" auf dieser Seite)

Hausschuhe, wenn Sie Ihre eigenen anziehen möchten (in der Praxis müssen die Schuhe ausgezogen werden. Es gibt hier Hausschuhe oder warme Strümpfe.)

Ein Überweisungs- Schein wird nicht gebraucht.

Bitte alleine kommen
Natürlich können Sie sich von jemandem herbringen lassen, aber die Therapiegespräche finden grundsätzlich alleine statt.

Wenn es um Paar-Probleme geht, spreche ich mit beiden Partnern getrennt.

 

Probe-Sitzungen:
Klient und Therapeut müssen sich kennenlernen. Man soll nach dem 1. Termin (Sprechstunde)  2 - 4 Probe-Sitzungen machen, bevor man sich für einen Therapeuten entscheidet.

Ihr erster Sprechstunden-Termin ist also noch keine Garantie für einen Therapie- Platz. Auch der Therapeut muß herausfinden ob Sie und er miteinander arbeiten können.

Aber auch ein erstes Gespräch kann sehr bewegend wirken.

Bitte planen Sie darum auch schon nach dem ersten Termin eine ruhige Heimfahrt und eine Zeit der Ruhe ein.

Formalitäten:
Beim ersten Termin bitte ich Sie um Ausfüllen eines Datenblattes für meine Akte (Telefonnummern, Adresse, email, Hausarzt, usw.)

Wenn Sie sich für eine Therapie bei mir entschieden haben, müssen Sie in der Praxis außerdem ein Antragsformular für die Krankenkasse unterschreiben.

Bei Verhaltenstherapie bewilligt die Krankenkasse mit einem einfachen Antrag 12 Einzelsitzungen (je 50 Minuten) und danach, wenn benötigt, noch einmal 12. Die Krankenkasse erfährt dabei nur eine allgemeine Diagnose ohne weitere Einzelheiten. 

 

Atteste und Krankmeldungen:
Bei schwerer Erschöpfung kann manchmal eine vorübergehende Krankmeldung nötig sein. Am besten ist es allerdings, wenn dabei Ihr Hausarzt die Fäden in der Hand behält.

Ich bin sehr vorsichtig mit Bestätigungen aller Art, damit keine Abhängigkeit entsteht. Oft schadet ein Attest mehr als es nützt.

 

Alkohol, Drogen und Medikamente:
Ich begrüße es sehr, wenn ich Sie drogenfrei begrüßen darf. Ordnung machen im Inneren gelingt besser mit klarem Verstand. Ich erwarte die Bereitschaft, auch unangenehme Gefühle durchzustehen, statt sie chemisch zu dämpfen - auch das ist ein Teil der Verhaltenstherapie.
Bestimmte Medikamente müssen selbstverständlich weiterhin eingenommen werden.
Ich selbst verschreibe keine Medikamente, mache keine ambulanten Entzugsbegleitungen und gebe keine Ratschläge über Medikamente, Nebenwirkungen und Dosisumstellungen. Das soll in den Händen des Arztes bleiben, der Ihnen die Medikamente verschreibt.

 

Hausarztbericht:
Es kann in den Gesprächen mehr Persönliches ans Licht kommen, als Sie zunächst vermuten. Darum müssen Sie nicht gleich entscheiden ob Ihr Hausarzt einen Verlaufsbericht bekommen soll.
Wenn Sie es später (etwa nach der 5. Therapiestunde) möchten, schicke ich dem Hausarzt einen Bericht. Dazu benötige ich:

  • Ihre schriftliche Entbindung von der Schweigepflicht an mich gegenüber dem Hausarzt

  • Einen von Ihnen geschriebenen Bericht über die Therapie-Ergebnisse aus Ihrer Sicht (etwa 1/2 Seite, am besten als email):
    Welches Verhalten wollten Sie ändern,
    wie wirken die ersten Therapieschritte,
    was hat sich geändert,
    wie wirkt sich Ihr neues Verhalten in Ihrem Leben aus?

Mit Ihrem Einverständnis würde ich diesen Bericht auch anonymisiert für eine laufende wissenschaftliche Untersuchung verwenden.

 

Kinder und Jugendliche:
Ich habe eine Kassenzulassung für Erwachsene.
Manchmal hat eine Krankenkasse aber auch die Kosten für Jugendliche (etwa ab 15) übernommen, weil es wenige Kinder- Therapeuten gibt. Aber sie müssen freiwillig kommen, selbst anrufen und einen Termin vereinbaren.
Oft hilft Ihre Therapie Ihnen als Eltern, Ihren Kindern zu helfen. Eltern sind die besten Therapeuten.

 

Therapie- Verlängerung:
Wenn es absehbar ist daß Sie mehr als 24 Therapiestunden brauchen, müssen wir rechtzeitig an einen Verlängerungs- Antrag denken. Dazu schreibe ich einen Bericht über den bisherigen Verlauf der Therapie (etwa 3 Seiten), mit Ihren weiteren Zielen und der Begründung für die Verlängerung. Auch hier ist Ihr eigener schriftlicher Beitrag nötig, wie beim Hausarztbericht, siehe oben. Dieser Bericht geht anonym (mit Ihrem Geburtsdatum und Anfangsbuchstaben Ihres Familiennamens) an einen Gutachter, der Sie nicht kennt (einen Psychotherapeuten). Er entscheidet ob die Verlängerung sinnvoll ist. Das dauert einige Zeit. Wenn ja, werden noch einmal 35 Stunden bewilligt.
So ist es festgelegt in den "Psychotherapie-Richtlinien". Es ist sinnvoll, weil Verhaltenstherapie eine Hilfe zur Selbsthilfe ist, keine dauernde Betreuung.
Auch bei Verlängerungen erfahren die Sachbearbeiter der Krankenkasse keine Einzelheiten.


Wechsel der Krankenkasse:

Wenn sie die (gesetzliche) Krankenkasse wechseln, erfährt die neue Kasse von der alten, daß eine Therapie bewilligt worden ist. Ein Neuantrag ist dann normalerweise nicht nötig. 

 

Neue Therapie nach Therapie-Ende:
Wenn 2 Jahre lang kein Therapietermin mehr stattgefunden hat, kann mit dem einfachen Kurzzeit-Antrag wieder eine neue Therapie beantragt werden.

 
Wechsel des Therapeuten:

Es ist möglich, den Therapeuten zu wechseln. Der neue Therapeut stellt einen Therapie- Antrag für die noch übrigen Stunden. Die Krankenkasse fragt den bisherigen Therapeuten, wieviele Stunden er schon verbraucht hat. Sie bewilligt dann die übrigen Stunden in der Regel problemlos.
Falls Sie zu einer Verlängerung von einem anderen Therapeuten zu mir wechseln möchten, hätte ich gerne für den Antrag einen kleinen Bericht von Ihnen (etwa 1 Seite), am besten als email, über:
* Erfolge Ihrer bisherigen Therapie
* Grund für den Wechsel
* weitere Ziele
  

Therapeutensuche:
Einige Therapeuten - aber nicht alle - teilen freie Therapieplätze der Koordinationsstelle der KVB (Kassenärztliche Vereinigung Bayern) mit:
Tel:  0921-787765 404 10
Nicht immer sind die Angaben von dort auf dem neuesten Stand, darum lohnt es sich immer, Therapeuten direkt anzurufen! In Mering und Umgebung gibt es besonders viele sympathische Therapeuten und Therapeutinnen.

 

Private Krankenkassen und Versicherungen:
Achtung: Wenn man zu einer privaten Krankenversicherung wechselt oder eine Lebensversicherung abschließt, fragt diese nach den behandelnden Ärzten und Therapeuten der letzten 10 Jahre, und fragt dann dort nach, denn Vor-Erkrankungen haben einen Einfluß auf den Beitrag. Die Versicherung versichert sich selbst.
Private Krankenkassen bezahlen Psychotherapie nicht immer. Wenn ja, dann muß meist nach 5 Probestunden ein Antrag gestellt werden. Bitte bei der Versicherung erkundigen und Formulare anfordern.

 

Was ist in meiner Praxis besonders:
Ich habe ein Hörproblem. Mein linkes Ohr ist taub. Wenn Sie klar und deutlich und langsam sprechen (das ist sowieso für die Seele heilsam) höre ich Sie mit dem rechten Ohr noch ganz gut!
Die Praxis ist eine Nichtraucherpraxis.
Aber wenn Sie Knoblauch essen - kein Problem! Ich liebe Knoblauch.



Zusätzliche Angebote:
Ich empfehle therapiebegleitend etwas Gutes zu lesen, siehe Buchempfehlungen.
Wenn Sie bei der Anmeldung eine email- Adresse angeben, bekommen Sie - wenn Sie einverstanden sind - ca. 1 x pro Woche emails mit Informationen über Selbsthilfe- Kurse  oder Meditationsgruppen, die ich selbst anbiete oder empfehlen kann. Diese Zusatzangebote müssen selbst bezahlt werden, sind keine Therapie, können aber eine solche unterstützen.


 Das Kästchen

Vielleicht stimmt das alles nicht, was jetzt kommt. Dann betrachten Sie es als eine lustige Geschichte. Leider sie aus der Abteilung "Humor und das Paradoxe" hierher verrutscht. Ich kenne mich nicht so gut mit Internetseitenmachen aus und weiß nicht wie ich das wieder gut machen soll. Aber vielleicht ist es gut so.

Da gab es einen eifrigen Gesundheitsminister, der hat sich mit seinen Freunden etwas ausgedacht. Er sagte: Hallo alle Kästchenhersteller, kommt her, Ihr dürft ein Kästchen machen, und ich mache ein Gesetz, wonach alle Ärzte dieses Kästchen haben müssen. Ihr dürft dafür ca. 3000€ pro Arzt verlangen, dazu auch noch 100€ Servicegebühr im Monat, und wir zahlen das für Euch! (Natürlich zahlen das am Ende alle, über die Krankenkassenbeiträge.) Wär ja interessant was der Minister dafür kriegt.

Für was denn dieses Kästchen? Das Kästchen soll die Praxis-Computer der Ärzte mit dem Internet verbinden. Seltsam ist, daß noch vor wenigen Jahren vor einer solchen Verbindung noch abgeraten worden war, weil sie gefährlich ist. Aber angeblich soll das nun sicher sein. Ich hab mir sagen lassen, in der Regierung haben sie mal ähnliche Kästchen gehabt, die haben aber nur 100€ gekostet. Außerdem hat man die gehackt. Aber dieses Kästchen soll nun ganz anders sein. Obwohl die gleiche Technik drin ist, wie vor 10 Jahren.

Der erste Test für das Kästchen, wenn es fertig installiert ist (was manchmal sehr kompliziert ist, wie mir viele sagten,) soll sein, daß der Arzt die Krankenkassen-Karte des Patienten testet, weil das Kästchen direkt bei der Krankenkasse nachfrägt ob sie noch gilt. Falls die Karte nicht mehr gilt (was selten ist ) oder falls irgendwo ein Fehler passiert (was öfter vorkommt), muß der Patient nach Hause gehen, weil auf einmal seine Karte nicht mehr geht. Das Kästchen hat die Karte gesperrt. Er muß sich jetzt eine neue besorgen.

Später dann soll das Kästchen noch mehr Aufgaben bekommen, zum Beispiel vertrauliche Patientendaten auf einem zentralen Computer speichern helfen, nicht mehr nur in der Praxis wie bisher. Kommt mir komisch vor. Ich hätte da Angst.

Das Kästchen macht nur Arbeit und bringt nichts Gutes, so sagen viele meiner Kollegen. Und doch haben etwa 80% der Ärzte und Psychotherapeuten haben schon eins gekauft, wir sind ja alle so gehorsam.

Ich habe mir bis jetzt das Kästchen nicht gekauft. Obwohl ich es bezahlt bekommen würde. (Natürlich von Ihren Krankenkassen-Beiträgen). Dafür muß ich jetzt 1% meines Gehalts Strafe zahlen. Das geht noch. Sie können mir ja mal einen Euro in die Kaffeekasse werfen dafür. Wenn es schlimmer kommt, muß ich mir noch was überlegen.



Datenschutz:  
siehe hier.